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Audiolab Serie 6000

Viele Menschen halten High Fidelity für eine überflüssige Spinnerei, die außerdem teuer ist. Ob nun Musik-Kultur (und genau darum geht es ja bei High Fidelity) wirklich so überflüssig ist, mag jeder für sich beurteilen. Teuer jedoch ist HiFi nun wirklich nicht. Jedenfalls nicht, wenn man sich die beiden Audiolab-Geräte anschaut: der Vollverstärker Audiolab 6000A und das CD-Laufwerk 6000CDT. Für zusammen knapp 1.300€ bekommt man ein Gespann, das die meisten Konkurrenten klanglich weit deplatziert.

Verstärker Audiolab 6000A

Der Verstärker hat drei Analog-Eingänge (Cinch), Phono-MM  und vier Digital-Anschlüsse (zwei optisch, zwei Coax), Bluetooth ist ebenfalls an Bord. Die Digital-Eingänge verarbeiten auch Hochbit-Daten bis zu 24bit/192kHz. Ausgänge für Kopfhörer (vorne) und Subwoofer bzw. Aktivboxen oder Endstufe sind rückseitig zu finden. Die Ausgangsleistung liegt bei party-tauglichen 50 Watt.

CD-Laufwerk Audiolab 6000CDT

Das CD-Laufwerk hat ein flaches Slot-In-Laufwerk, man schiebt also die CD einfach in den Schlitz. Der 6000CDT hat keine Analog-Ausgänge, sondern liefert die Musik dirket digital (optisch oder Coax). Eine spezielle Buffer-Technik soll auch arg verkratzte CDs sauber wiedergeben.

Die Geräte bieten klassisch elegante Optik mit großen, dezenten Anzeigen. Obwohl nicht mit eloxiertem Aluminium, sondern lackiert, sehen die Geräte sehr wertig aus.

Klingt unverschämt gut!

Alle Technik nützt aber nichts, wenn der Klang nicht stimmt. Läufer von angeblichen Testsiegern können darauf ein Klagelied anstimmen! Denn die meisten Geräte dieser Preisklasse werden auf Datenblatt getrimmt, dann noch Testberichte bei der sogenannten Fachpresse beauftragt - und über Amazon an ahnungslose Menschen verhökert. Audiolab ist eine große Ausnahme - Respekt! Die kleine 6000er-Kombi spielt enorm druckvoll, lebendig und mit erstaunlich guter Raum-Abbildung. Man nehme einen Rega Planar Plattenspieler nebst gutem MM-Abtaster - und ab geht die Post! Selten spielt ein Verstärker unter 1000€ derart entspannt und dynamisch zugleich. Der Audiolab 6000A spielt derart gut, dass als einziger Konkurrent nur der Rega Brio bleibt. Der Brio spielt eine Spur entspannter, offener und mit mehr Schmelz. Aber im Gegenzug bietet der Audiolab Digitaleingänge. Und die sind ebenfalls richtig gut! Mit dem hauseigenen Audiolab 6000CDT spielt sogar die gute alte CD auf sehr ansprechendem Niveau. Auch hier fällt einem sofort der Rega Apollo als Alternative ein. Der Rega ist etwas teurer, spielt dafür (ebenso wie der Rega Verstärker) noch offener, gefühlvoller und lebendiger zugleich.

Fazit

Bleibt also als Fazit: die Audiolab 6000er Kombi ist ein Hammer! Richtig tolle Geräte mit viel Ausstattung und herausragendem Klang.

Was fehlt zur Komplett-Anlage?

Boxen gefällig? Bloß keine Test-Sieger (oder bezahlen Sie gerne Werbung anstelle von Qualität?), sondern was richtig gutes muss her. Wir kombinieren die Audioab gerne mit den feinen Kompakt-Boxen von Jean-Marie Reynaud. Nehmen Sie eine Jean-Marie Reynaud Folia (Paarpreis ca. 800€) oder Lucia (Paarpreis 1.200€), Lautsprecherkabel Transparent The Wave (ca. 350€) und ein gutes Supra Trico Digitalkabel (ca. 80€). Plattenspieler sollte von Rega kommen: einen Rega Planar 2 gibt es ab ca. 520€, einen Rega Planar 3 ab ca. 800€.

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