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High-End Technikabend - Plattenspieler

Kuzma Stabi Reference Plattenspieler mit Kondo IO-M MC-System

Ende 2018 fand ein Technikabend statt, bei dem drei Top-Plattenspieler im Vergleich spielten: Brinkmann Bardo - Kuzma Stabi Reference - Thales TTT Slim2.

Die Plattenspieler waren angeschlossen an eine Kondo G7/Phono (MM-Röhren-Phonostufe). Alle Laufwerke waren mit MC-Systemen ausgestattet, die mittels Kondo-Übertragern angepasst waren:

  • Brinkmann Bardo (MC-System Koetsu Black) über die hochohmige Wicklung des Kondo SFz
  • Kuzma Stabi Reference (MC-System Kondo IO-M) über die niederohmige Wicklung des Kondo SFZ Silberübertragers
  • Thales TTT Slim2 (MC-System EMT VM) über den hochohmigen Eingang des Kondo CFz (Kupfer-Übertrager)

Die Anlage dieses Abends bestand aus Lautsprechern YG Acoustics Hailey 2.2, Verstärker Kondo Overture PM-2i (als Endstufe genutzt), Vorstufe Kondo G70, NF-Verkabelung Kondo Theme und Tellurium Q SilverDiamond, Lautsprecherkabel Kondo SPc 2.5 (Bi-Wiring). Stromkabel alle Kondo Avocado (außer Plattenspieler: Transparent , Stromverteiler Vibex Alhambra mit Ansuz Spannungsfilter. Alle Geräte und Lautsprecher standen natürlich auf Stillpoints Anti-Vibrations-Füßen und Schieferplatten.

An einem solchen Abend besuchen uns viele Interessenten mit recht unterschiedlicher Hör-Erfahrung. Hören ist ja eine Fähigkeit, die jeder Mensch sich über viele Jahre erst erwerben muss. Besitzt man daheim eine High-End-Anlage, die auch tatsächlich angemessen gut spielt, dann ist das Gehör sehr gut entwickelt - und man wird sofort jeden kleinen Unterschied solcher Plattenspieler hören. Wenn man jedoch daheim nur eine preiswerte Anlage besitzt oder seinem Gehör unterwegs MP3-Beriselung zugemutet hat, dann muss das Gehör erst ein wenig "wachgerüttelt" werden. Daher spielen wir zu Beginn eines Technikabends immer einige Musikstücke zum "warmhören". Je besser hierbei die Klangqualität, umso schneller wird das Gehör sich entwickeln. Sicherlich kann man in wenigen Minuten ein ungeschultes Gehör nicht auf Top-Niveau bringen. Aber in den vielen Jahren, die wir mittlerweile Technikabende veranstalten, hat sich gezeigt, dass auch ungeübte Hörer sich sehr schnell an Top-Klang gewöhnen.

Um es unseren Besuchern weiter zu erleichtern, hatten wir einen exzellenten Plattenspieler der Spitzenklasse aufgebaut: ein Rega Planar 6 mit Clearaudio Artist MM-System spielte über eine Graham Slee Era Gold Phonostufe - für viele Menschen bereits ein traumhaft gutes Gespann.

Musikalisch war sehr viel vertreten: Ella Fitzgerald, Bert Kämpfert, Puccini, Shostakovich.

Zu Beginn des Abends schien der Rega gut mithalten zu können. Je länger die großen Laufwerke spielten, umso schlechter klang der Rega - natürlich rein subjektiv. Gegen Ende des Abends mochte man mit dem Rega nicht mehr hören. Denn das Gehör hatte sich an den Top-Klang der High-End-Geräte gewöhnt.

Die Unterschiede der großen Plattenspieler waren nach einigen Musik-Stücken immer deutlicher wahrzunehmen. Der Brinkmann spielte frei, offen, perlig fein wie Champagner. Der Kuzma hatte einen kräftigeren Klang, enormes Bass-Fundament und sehr schöne Klangfarben.  Der Thales klang drahtig, sportlich und schnell.

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