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High-End - Brinkmann Bardo Plattenspieler

Unsere Referenz seit vielen Jahren: der Brinkmann Bardo ist unser verlässlicher Maßstab. Eine neue Anlage soll getestet werden, ein Phonokabel oder ein unbekannter Tonabnehmer? Einfach den Bardo nehmen - und schon weiß man, woran man ist.

Wobei hier das Laufwerk mit dem Brinkmann 10.5 Tonarm gemeint ist. Denn der exzellente Tonarm ist genauso am Gesamt-Klang beteiligt wie das Laufwerk. Am Technikabend Ende 2018 spielte der Brinkmann sogar mit dem zugehörigen Röhren-Netzteil (Brinkmann RöNT) - eine enormen Klang-Verbesserung gegenüber dem (auch nicht gerade schlechten) Transistor-Netzteil, das ab Werk mit kommt. Phonokabel kam von Cardas: das phänomenale Clear Beyond löst enorm gut auf, ist dabei extrem neutral und unempfindlich gegen Störspannungen. Der Plattenspieler ebenso wie das Netzteil stehen auf jeweils 3 Stillpoints UltraSS (und alles auf Schiefer - auf was auch sonst...), die Stillpoints Plattenklemme LPi krönt den Klang mit finaler Präzision.

Klanglich setzt der Brinkmann die Messlatte ganz nach oben: hier passt alles, egal ob bei hartem Rock oder smoothem Jazz, ob bei kleiner Kammermusik oder großem Orchester. Beispiel: eine kleine, leise Puccini-Arie von einem Elisabeth Schwarzkopf Sampler wird zu einer Zeitreise! Frau Schwarzkopf singt völlig entrückt, überirdisch schön. Man hört jede Nuance, jeden noch feinen Hauch - und traut sich kaum zu atmen!

Immer wieder werden wir gefragt: was ist denn an diesem Plattenspieler das Besondere? Man könnte hier nun einiges an Technik aufzählen: Direkt-Antrieb, schwerer Plattenteller, massives Chassis, aufwendiges Netzteil und so weiter. Aber all das gab es bereits vor Jahrzehnten, und mancher DJ-Plattenspieler für kaum mehr als 100 Euro hat ein ähnliches Datenblatt. Doch technische Daten sind zunächst nur die Basis: ohne gute technische Werte gibt es keinen guten Klang. Aber ein Direktantrieb an sich ist einfach nur eine Antriebsart - eine Aussage ohne Wertung. Ebenso das Gewicht: ein schwerer Plattenspieler klingt per se nicht besser als ein leichter. Man höre sich nur einmal einen unbedämpften Metall-Dreher an: Resonanzen zerstören das Klangbild, wummernder Mumpf-Bass und kreischende Höhen verstellen den Zugang zu Jazz und Klassik. (Unverzeihlich, dass solcherlei immer noch gebaut wird und sogar "gut" getestet wird...)

Was also ist das Besondere am Brinkmann? Wie bei all diesen highfidelen Meisterwerken ist es der intelligente Einsatz von High-Tech - das Richtige an der richtigen Stelle. Bewusste Reduktion auf extrem gute Teile, die stimmig zueinander passen - technisch und klanglich. Vergleichbar einem guten Musik-Instrument, ist der Brinkmann Bardo ein in sich ruhendes Monument, das Musik macht. Ein auf die Funktion und Qualität reduziertes technisches Meisterwerk. Ein Brinkmann Bardo überfordert den Benutzer nicht, sondern gibt ihm ein Werkzeug an die Hand, mit dem das Tor zur Musik geöffnet wird.

Tonabnehmer

Dieser Plattenspieler ist nicht nur ungemein gut, er ist auch ungemein flexibel. Brinkmann Laufwerk und Tonarm legen sich um ein Klangbild wie ein maßgeschneidertes Kleidungsstück. Immer passend, elegant und stimmig, aber jedesmal anders.
Am Technikabend war das weltberühmte Koetsu Black eingebaut. Es spielte im Brinkmann gewohnt souverän, fein zeichnend und weiträumig. Kenner wissen: da geht noch mehr, wenn man bei Koetsu weiter oben ins Regal greift und beispielsweise ein Koetsu Rosewood Platinum einbaut: einige Tausender teurer, dafür millionenfach mehr Dynamik, Präzision und Detail-Auflösung. Wer das nicht glaubt, hatte noch nicht das Vergnügen...

Der Brinkmann wandelt seinen tonalen Charakter, sollte man anstelle des Koetsu ein EMT einbauen. Nun gibt der Player Gas, spielt sportlich, präsent und deutlich drahtiger.

Ganz anders klingt er mit einem Kondo IO-M: Klangfarben im Überfluss, dabei erschreckend neutral und in jeder Hinsicht stimmig und homogen. Oder einem Clearaudio. Oder oder oder...

Sparen?

Kann man hier irgendwo sparen? Vielleicht die Stillpoints Füße weglassen? Nun - dann wirkt das Klangbild viel unschärfer, die Luft um die Musiker wird neblig, alles wirkt wie hinter einem feinen Vorhang. Wer diese Füße weg lässt, ist wirklich selber schuld...
Aber auf das Röhrennetzteil könnte man doch verzichten - oder? Dann fehlt Dynamik, Wucht, Kraft und Größe. Kaum ein Besitzer eines Brinkmann Bardo hat sich das RöNT nicht gekauft...
Vielleicht ein billigeres Phonokabel? Nun wird das Klangbild kleiner, der Raum wird unklarer.  Es mag ja sein, dass derlei Zubehör Geld kostet - aber der klanglich Gewinn ist deutlich größer als der finanzielle Aufwand. Man bedenke: ein solches wundervoller Plattenspieler ist zum Musikhören gemacht, nicht zum Sparen. :-)

High-End ist nichts für Knauser und Geizige. Lassen Sie hier nur ein scheinbar unbedeutendes Teil weg, wird das gesamte Musik-Erlebnis geschmälert. Als High-End Einsteiger können Sie zunächst mit einem Basis-Gerät beginnen. Aber unsere Erfahrung zeigt: kaum ein Brinkmann-Besitzer fährt ohne RöNt, ohne Stillpoints und ohne Cardas-Clear-Phonokabel.

Fazit

Der Brinkmann Bardo ist bereits einige Jahre auf dem Markt. Er markiert immer noch - und täglich aufs Neue - seine Spitzenposition und der weltbesten Plattenspielern. Das gilt für das Gespann aus Plattenspieler, Tonarm und Netzteil: Brinkmann Bardo mit Brinkmann 10.5 und Brinkmann RöNT ergänzen sich meisterhaft. Die Technik ist raffiniert auf einander abgestimmt, bleibt aber alltagstauglich und ist sehr einfach zu bedienen.

Brinkmann hat einen Klassiker erschaffen: ein zeitloses technisches Kunstwerk.

Nachtrag: immer wieder begegnen wir Besitzern von High-End-Anlagen, die über wichtiges Zubehör die Nase rümpfen. Anlagen für viele tausend Euro dümpeln vor sich hin, weil billige Netzstrippen, falsch gephaste Netzanschlüsse und ungewaschene LPs den Klang vermiesen. Dabei ist doch nun wirklich hinlänglich geklärt: ein gutes Netzkabel lässt jedes gutes HiFi-Gerät besser klingen. Die korrekte Netz-Phase ist entscheidend für gute Räumlichkeit und Dynamik. Und dass man Schallplatten waschen muss, damit sie gut klingen, weiß mittlerweile eigentlich jeder - zumindest unsere Kunden...
Sie glauben mir nicht? Tun Sie trotzdem das Richtige! Physik und guter Klang haben nichts mit Glauben zu tun. Die richtige Netzphase zeigt Ihnen der Supra AC-Sensor. Gute NEtzkabel gibt es von Supra, TRansparent, Tellurium, Transparent und Kondo. Und LP-Waschmwaschinen von OkkiNokki, Kuzma, Clearaudio und anderen. Oder bringen Sie uns ihre LPs - unser Vinyl-Waschsalon steht für Sie bereit...

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