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Sugden Special - der große Vollverstärker

Sugden IA-4 - der große Vollverstärker

Links oben Sugden IA-4, daneben Plattenspieler Kuzma Stabi S. Darunter rechts die Motorsteuerung für den Kuzma, mittig die EAR 834P Phonostufe, links ein EAR Yoshino CD-Player (an diesem Tag nur "Zuschauer")

Dieser potente Vollverstärker leistet 33 Watt  echte Class-A je Kanal. Entsprechend groß fällt das Gehäuse aus - denn Class-A bedeutet auch, dass große Kühlkörper die Abwärme loswerden müssen. Typisch für Sugden: die scheinbar übersichtliche Ausgangsleistung entpuppt sich in der Praxis als riesig. Auch Lautsprecher mit mittlerem Wirkungsgrad werden plötzlich Hard-Rock-fest!

Wir werden diesen Vollverstärker mit einem Kuzma Stabi S Plattenspieler kombinieren, der dank Kuzma Einpunkt-Tonarm und Grado Reference Master Abtaster

für Klang-Genuss sorgen wird. Das Laufwerk wurde durch den Upgrade-Plattenteller und die elektronische Laufwerk-Steuerung ergänzt.

Damit wir den Vollverstärker qualitativ voll ausfahren können, haben wir eine separate Phonostufe zwischengeschaltet: eine EAR Yoshino 834P stellt ihre Röhren sowie Übertrager zur Verfügung. Feingeist meets Kraftprotz!

Die Lautsprecher PMC fact.8 sind manchem Besucher bereits wegen ihres betörenden Designs aufgefallen. Aber diese eleganten Boxen können mehr: sie spielen betörend! Dank Transmission-Line-Technik schaffen sie trotz eines schlanken Gehäuses einen richtig tiefen Bass, der in seiner Präzision kaum zu übertreffen sein dürfte.

Solch hervorragende Elektronik verlangt nach entsprechend gutem Strom und Kabeln.  Stromkabel von Tellurium und Ansuz stecken in einem Vibex Stromverteiler. NF-Kabel kommen von Cardas (Cardas Clear Sky von Phonostufe zu Vollverstärker); die Lautsprecherkabel sind Tellurium Ultra Black. Kleiner Trick: die Bi-Wiring-Terminals der PMC fact.8 sind über Tellurium Ultra-Black Bi-Wiring-Links verbunden - kleine Ursache, große (Klang-) Wirkung!

Alle Geräte stehen auf Schieferplatten, die ihrerseits auf einem massiven Holz-Rack platziert werden. Nichts darf wackeln, Schwingungen werden gezielt abgeleitet.

Was macht diese Anlage denn so besonders?

Ein Hörraum voller Schmuckstücke! In der Mitte auf einem stabilen Holz-Board: Sugden IA-4 Verstärker mit Kuzma Plattenspieler. Links und rechts zu sehen: die Lautsprecher PMC fact.8

Bei guten HiFi-Anlagen soll sich die Musik frei entfalten können. Der Zuhörer soll nicht auf technische Eigenheiten gelenkt werden, sondern soll sich ungestört der Musik zuwenden können. Eine Musik-Wiedergabe ohne highfidele Dramatik, sondern stimmige Darstellung der Aufnahme - das ist ein hohes Ideal, das nur selten gelingt.

Hier kommt die Elektronik von Sugden ins Spiel! Denn jeder Sugden-Verstärker folgt dem Ideal, stimmig zu musizieren. Je nach Modell und Gerätepreis mag man Abstriche machen, aber immer passiert etwas sehr schönes: die Musik fließt ganz logisch, dabei packend und frei. Der große Vollverstärker kann dank großer Ausgangsleistung mit Lautsprechern kombiniert werden, die nicht nur nach Wirkungsgrad, sondern auch nach klanglichen Gesichtspunkten ausgewählt werden. Die Standbox PMC fact.8 dürfte sich wegen ihrer Klang-Eigenschaften nahezu aufdrängen. Auch PMC verfolgt mit seinen Lautsprechern das Ziel, Musik möglichst natürlich, unbeschwert und frei darzustellen.
"Ach - das sagen doch alle" werden Sie vielleicht denken. Und Sie haben völlig recht: fast jeder Hersteller behauptet derlei. Erstaunlich, wie wenige Anbieter in Realität halten, was sie versprechen. Ebenso erstaunlich, wie überragend PMC dieses Ziel erreicht!

Wir haben also "ganz einfach" einen überragenden Verstärker mit einem überragende Lautsprecher gepaart - und hatten dabei das Glück (und ein wenig Sachverstand sowie Erfahrung), dass diese Kombi auch tatsächlich so gut spielt wie erwartet.

Ganz wichtig sind die passenden Lautsprecherkabel! Die PMC sind Bi-Wiring-Lautsprecher und klingen mit speziellen Bi-Wiring-Links (kurzen Spezialkabeln, die die Anschlüsse am Lautsprecher miteinander verbinden) sehr viel besser. Insbesondere Raumabbildung und der Mittenbereich gewinnen hörbar. Wir haben uns für Kabel von Tellurium entschieden: tolles Timing, neutrales Klang-Verhalten. Kurz: das Klangbild wirkt stimmig, alles passt zusammen.

Nun fehlt nur noch eine gute Signalquelle. Also ein Plattenspieler in der 5000-Euro-Qualitätsklasse. Wir hätten einen Rega RP10 nehmen können. Auch ein Nottingham hätte gut gepasst. Wir entschieden uns für einen Kuzma Stabi S mit einem einpunkt-gelagerten Kuzma-Tonarm. Denn so können unsere Besucher den Vergleich zu der größeren Anlage in einem anderen Raum machen, in der ebenfalls ein Kuzma-Laufwerk (Kuzma Stabi Reference) spielt.
In dem Laufwerk spielt ein Grado Reference Master - ein MI-Tonabnehmer mit einer Ausgangsspannung, die einem MM-Abtaster vergleichbar ist. Der Kuzma ist mit einer Cardas-Verkabelung ausgerüstet - einem der besten Phonokabel dieses Planeten. Wir plazierten das Laufwerk auf Ansuz Gerätefüßen, den Motor auf einer SSC Stellplatte. Dadurch verbessert sich das Timing und die Detail-Präzision ganz erheblich - das Klangbild wirkt luftiger und freier (ein wirklich toller und musikalisch sehr wichtiger Aspekt!). Dank Motorsteuerung und schwerem Doppel-Plattenteller kann der Kuzma dieses akustische Kunststück: elegant, lebendig, packend und offen zugleich musizieren.

Wir hätten den Plattenspieler direkt an den Sugden IA-4 anschließen können, denn der IA-4 besitzt einen guten MM-Phonoeingang. Aber wie so oft: eine externe Phonostufe klignt viel viel besser. Leider war die Sugden PA-4 schon vergeben (sie spielt in einer größeren Sugden-Kette). Daher griffen wir zu einem anderen Überflieger: die Röhren-Phonostufe EAR Yoshino 834P  ist weltberühmt für ihre highendige Klang-Qualität (und einem fast schon unverschämt günstigen Preis). Unsere 834P war mit MC-Übertrager und eleganter Chrom-Front ausgestattet. Es hätte auch die Basis-Variante getan, da wir "nur" einen MM-Eingang brauchten. Als NF-Kabel haben wir uns ein Cardas ClearSky gegönnt - ein Kabel mit einem leicht samtigen, extrem offenen Charakter und einem überragend guten Timing.

Sie erinnern sich an eine der Daumenregeln einer guten HiFi-Anlage? Verstärker-Preis in etwa gleich Plattenspieler-Preis. Verstärker-Preis in etwa die Hälfte der Standlautsprecher. Kabel-Wert ungefähr 20% des Anlagenwertes. Stromversorgungs-Preis ungefähr 20% der Elektronik. Vergleichen Sie einmal: bei dieser Anlage passt alles! Diese Daumenregel garantiert zwar nicht exzellenten Klang, aber sich schafft beste Voraussetzungen. Anders formuliert: wenn wir uns daran halten, kann guter Klang gelingen; wenn wir uns nicht daran halten, wird die Anlage auch nicht stimmig klingen.

Wir haben natürlich nicht nur die "großen" Komponenten, sondern auch alle Verbindungskabel sehr sorgfältig ausgewählt. Dadurch erreichen wir ein Klangbild, das sehr natürlich und frei spielt. Wir haben als Lautsprecher ein Tellurium gewählt. Ein Ansuz-Lautsprecherkabel hätte den Klang einen Hauch drahtiger gemacht. Ein Cardas ClearSky Lautsprecherkabel hätte eine Winzigkeit Wärme gebracht. Reine Geschmacksache...
Hätten wir ein viel billigeres Lautsprecherkabel benutzt, wäre das Klangbild kleiner geworden, der Raum enger, die Hochtonwiedergabe ohne Luft und Atem. Welch eine Verschwendung wäre es gewesen, am Kabel zu sparen!

Auch die Stromversorgung ist sehr wichtig! In unseren Anlage fließt der Strom durch eine Vibex Stromleiste, um von einem Cardas-Stromkabel zum Verstärker zu gelangen. Plattenspieler und Phonoverstärker bekommen über Tellurium ihren Strom. Hätten wir hier gespart, wäre das Klangbild weitaus (!) weniger dynamisch, langweiliger und flacher geworden. Auch hier wäre Sparsamkeit "teuer" geworden: wir hätten sehr viel Spaß verschenkt.

Ein Trick zum Schluss

Kuzma Stabi S Plattenspieler auf Ansuz DarkZ Stellfüßen, seitlich links der Antriebsmotor auf einer SSC Stellplatte

Und noch ein kleiner Trick sei hier erwähnt, der dem Plattenspieler zu einem enormen Qualitäts-Sprung verhilft, welcher mit anderen Maßnahmen viel teurer wäre.
Der Plattenspieler - ein Masselaufwerk mit separat stehendem Motor - ist besonders entkoppelt von der Stellfläche: das Laufwerk steht auf Ansuz DarkZ Anti-Vibrations-Füssen, der Motor auf weich gefederter SSC-Mini-Stellplatte. Alles (übrigens auch  Sugden Verstärker und EAR Phonostufe) steht auf Schiefer-Platten, ein Standard bei PhonoPhono. Noch besser gelingt eine Klangverbesserung mit Anti-Vibrationsfüßen von Stillpoints, die aber gerade nicht verfügbar waren.
Wir nutzen hier im Grunde "nur" die Physik zu unseren Gunsten (das sei hier erwähnt, denn im HiFi-Bereich wird die Physik gerne als "Unfug" diffamiert). Die Ansuz Füße leiten Schwingungen in seitlocher Richtung zu der Stellfläche (hier Schiefer). Die SSC-Stellplatte federt Motorschwingen und hält sie von der Stellfläche (Schiefer) fern.
Durch die Schicht-Struktur des Schiefers werden Schwingungen seitlich abgeleitet (und genau hier ergänzt sichd er Schiefer mti den Ansuz Füßen). Das Gewicht der Schieferplatte sorgt zusätzlich dafür, dass die Geräte möglichst wenig Erschütterungen ertragen müssen. So arbeiten Ansuz DarkZ Füße und Schieferplatte Hand in Hand.
Sollten Ihnen die Ansuz-Füße zu teuer erscheinen: starten Sie bei Ihrer Anlage mit der Schieferplatte - das ist bereits die "halbe Miete". Und wenn Sie dann selbst erfahren haben, wieviel besser Ihre Geräte auf Schiefer klingen, wagen Sie sich an Spezialfüße von Ansuz oder Stillpoints.
Denn besser geht es nicht...

Fazit

Diese Anlage besteht aus sorgfältig abgestimmten Komponenten, die im Zusammenspiel ein flüssiges, spannendes Klang-Erlebnis ermöglichen. Sie eröffnet jedem Musik-Hörer Gelegenheiten, seine Lieblingsmusik zu hören und darüber hinaus musikalisches Neuland zu erobern. Jazz, Rock, Disco, Klassik - alles geht!
Die Anlage bleibt wohnraumtauglich, ist einfach zu bedienen und sieht sehr elegant aus.

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