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Lange Nacht der Ohren 2011

Am 5. November gab es wieder "Ohrenfutter": zum vierten Mal hatten Berlins HiFi-Händler die "Lange Nacht der Ohren" organisiert.

Und wie schon in den Vorjahren kamen viele Musik-Interessierte. Bei uns gab es einen Anlagenvergleich zwischen Rega-Elektronik und Roksan-Geräten, beide an Dynaudio Lautsprechern. In einem weiterer Raum spielte eine zierliche Nagra-Anlage mit Brinkmann-Laufwerk und Dynaudio Confidence C2 Signature. Ganz neu hatten wir McIntosh-Elektronik bekommen, die eigentlich nur warmspielen sollte. Aber: an einer "kleinen" Dynaudio  C1 spielten die Macs derart hinreißend, dass wir diese beiden Anlagen ebenfalls im Vergleich gespielt haben. Und dann standen jede Menge Kopfhörer mit Kopfhörer-Verstärkern in den Räumen, teilweise mit CD-Player (zwei Unison und ein dCS), aber auch mit PC+D/A-Wandler oder auch mit Network-Player (NAD C446).

Für uns ist diese "Ohrennacht" immer eine Herausforderung. Einerseits haben wir im Vorfeld viel Arbeit (und das Tagesgeschäft wartet dann ja nicht einfach...). Andererseits macht alleine die Vorbereitung schon viel Spaß, da macht man schon auch mal die eine oder andere Überstunde. Und der Abend war klasse! Die Anlagen liefen toll, und die Besucher waren beeindruckt. Das freut uns natürlich.

Ich habe einige Male die beiden kleinen Anlagen (Rega vs. Roksan) vorgeführt. Jedes mal war ich beeindruckt, wie gut die kleinen Rega-Geräte laufen. Aber die Roksan-Elektronik spielte noch viel viel toller! Das war  großes Ohrenkino - und die Dynaudio Focus 260, die wir an die Roksan angeschlossen hatten, war beeindruckend. Ob Klassik, Jazz oder Liedermacher - das lief, hatte Kraft, Anmut, Tiefe, Druck, Dynamik. Spaß hat es gemacht.

Die großen Anlagen beeindrucken ja erst einmal durch die Preisschilder ... So manch ungläubiges Gesicht habe ich an dem Abend gesehen. Kein Wunder: die Nagra-Anlage sieht eher unscheinbar aus, die Geräte sind hübsch klein, scheinen eher aus einem Tonstudio zu stammen. Aber wenn dann die Nagras loslegten, war klar: für solchen Klang darf man ruhig auch soviel Geld ausgeben. Die McIntosh waren da ganz anders! Klanglich einen Hauch wärmer und kräftiger, erstaunten sie durch eine hinreißende Spielart, die zwar ganz anders daherkam als bei der Nagra-Elektronik, aber ebenso viel Spaß machte. Zudem war der große McIntosh Vollverstärker viel größer und schwerer als die komplette Nagra-Anlage, kostete aber nur ein Füntel! Fast schon ein Schnäppchen... Details zu der High-End-Anlage

Aber mal ehrlich: wer braucht schon ein Auto, wenn man für sein Geld so tolle Musik-Elektronik haben kann!

Foto: Lange Nacht der Ohren 2011 bei PhonoPhono
Foto: Lange Nacht der Ohren 2011 bei PhonoPhono
Foto: Lange Nacht der Ohren 2011 bei PhonoPhonoFoto: Lange Nacht der Ohren 2011 bei PhonoPhono
Foto: Lange Nacht der Ohren 2011 bei PhonoPhono

Allen Kollegen - sowohl von PhonoPhono wie auch bei den anderen Berliner HiFi-Händlern - ein herzliches Danke-Schön! Und allen unseren Besuchern möchte ich ebenfalls danken für einen gelungenen Abend.

Ein Gedanke zu „Lange Nacht der Ohren 2011“

  • Rainer Mann

    Liebes PhonoPhono-Team,
    danke für den tollen Abend. Wir waren zwar nur auf der "Kreuzberg-Runde" unterwegs, haben aber an den drei Orten tolle Technik und schöne Musik erfahren dürfen. Der Abschluss bei PhonoPhono war dann der Höhepunkt - freue mich schon auf den ersten "McIntosh-Technikabend".....!
    Gruß Rainer

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