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High-End-Tag 2011 bei PhonoPhono

High-End-Technik vom Feinsten! Wir spielten großartige Musikanlagen. Mit dabei:

  • Avalon Transcendent Lautsprecher
  • Brinkmann Plattenspieler
  • Dynaudio Confidence Signature Lautsprecher
  • dCS Digital-Player Puccini mit U-Clock
  • Furutech Stromtechnik / Zubehör
  • Jeff Rowland Elektronik
  • Koetsu Tonabnehmer
  • Nagra Elektronik
  • Ortofon Tonabnehmer
  • Rega Plattenspieler & Elektronik
  • Roksan Plattenspieler & Elektronik
  • SSC Stellfüsse
  • Transparent Kabel & Stromtechnik
  • Tom Evans Phono-Vorverstärker

Erfreulich gut besucht waren nicht nur die Anlagen-Vorführungen. Insbesondere die beiden Workshops trafen auf großes Interesse.
Workshop High-End-Tuning
Wir demonstrierten an einer herausragenden High-End-Anlage, was mit kleinen Zubehörteilen noch zusätzich klanglich perfektionert werden kann.
Die Anlage bestand aus:
- Lautsprecher: Avalon Transcendent
- Endstufe Jeff Rowland 625
- Vorverstärker Jeff Rowlan Corus
- SACD-Spieler dCS Puccini mit U-Clock
- Plattenspieler Brinkmann LaGrange, 12-Tonarm Brinkmann, MC-Tonabnehmer Koetsu Black
- Phono-Vorverstärker Nagra BPS

High-End-Tag 2011 bei PhonoPhonoHigh-End-Tag 2011 bei PhonoPhonoHigh-End-Tag 2011 bei PhonoPhono

Der Schwerpunkt der Verbesserungen lag bei der Stromversorgung und der Aufstellung der Geräte.
Stromversorgung: es gilt immer noch als Voodoo, die Stromversorgung einer HiFi-Anlage mit Sorgfalt auszuwählen. Zwar kann ein gutes Stromkabel aus einem mittelmäßigen Verstärker kein High-End-Gerät machen. Ein schlechtes Stromkabel macht ein High-End-Gerät eindeutig schlechter! Die Anlage war sorgfältig optimiert:
- alle Geräte waren ausgephast (Netzstecker "richtig herum" gesteckt)
- die Netzdose war von HMS
- sehr hochwertige Netzkabel an SACD-Spieler und Jeff-Rowland-Verstärkern von Transparent
- alle Geräte wurden durch ein Strom-Doppelfilter von Transparent versorgt.
Besonders wichtig ist, dass die Endstufe einen eigenen Filterzweig bekommt, alle übrigen Geräte hatten einen gemeinsamen zweiten Filterzweig.
- In alle Geräte waren Furutech-Padis Feinsicherung eingebaut
- alle Strom-Kontakte waren mit van-den-Hul Kontaktmittel gereinigt worden.
Um einen Eindruck von der erstaunlichen Verbesserung all dieser Massnahmen zu bekommen, wurde die Anlage zunächst in aller Ruhe einige Minuten in perfekter Netzkonfiguration gehört. Sodann wurde die Endstufe an den Filterzweig geschaltet, an dem auch alle anderen Geräte hingen. (D.h. die Endstufe wurde immer noch mit gefiltertem Strom versorgt, aber hatte nicht mehr einen eigenen Filterzweig). Sofort wurde das Klangbild enger und verlor an Durchsichtigkeit. Die klanglichen Einbußen waren eindeutig hörbar!
Die Anlagen-Komponenten haben einen geeinsamen Wert von ca. 80.000€. Die Maßnahmen zur korrekten Stromversorgung kosten ca. 8.000€, also nur 10%. Diese Relation empfehlen wir in jeder Anlage einzuhalten! Natürlich benötigt man in einer preiswerteren Anlage keine derart guten Netzkabel, aber die Stromversorgung sollte immer mit Sorgfalt optimiert werden. Und: eine Padis-Sicherung kostet nur 22€! Kleine Maßnahme - große Wirkung!
Aufstellung: alle Geräte standen auf Schieferplatten, die zusätzlich durch MDF-Platten bedämpft wurden. Der SACD-Spieler sowie die Clock (dCS Puccini und dCS U-Clock) standen auf SSC Netpoint 100, die Vorstufe auf SSC Puck AS. Die SSC Stellfüße verbessern die Durch-Hörbarkeit , Räumlich keit und die Präzision im Baß erheblich. Man bedenke: die SSC-Füße kosten im 4er-Pack weit unter 100€, während die Geräte (außer der U-Clock) deutlich über 10.000€ kosten! Wir konnten den Unterschied auch schnell ausprobieren: einfach die SSC-Füße unter dem SACD-Spieler entfernt, und das Klangbild wurde blasser, enger, langweiliger.
Der Workshop machte deutlich: sinnvoll ausgewähltes Zubehör ist unverzichtbar! Gutes wird noch besser!

Workshop Digital High-End

Musikwiedergabe von hochauflösenden Digitalformaten: wie klingt das in einer High-End-Anlage? Wir hörten uns spannende Aufnahmen an, die sowohl von SACD als auch vom PC kamen.

Als Digital-"Maschine" zeigte der dCS Puccini, was derzeit im Digitalbereich Stand der Technik ist. Der dCS Puccini besitzt programmierbare Digitalfilter und wurde erst kürzlich mit asymmetrischen Filterkurven aufgewertet. (p.s.: das ist das Tolle am dCS: er läßt sich ähnlich wie ein Computer updaten und bleibt immer Up-to-Date!). Die U-Clock ermöglicht neben einer extrem guten Taktung auch den Anschluß eines Computers via asynchronem USB und bietet die Wiedergabe von Musik-Dateien bis 24bit/192kHz.

Wir verglichen einige Einspielungen von Mahlers 2. Sinfonie, die sowohl von einer (herausragend gut aufgenommenen) CD, einer SACD und einer Download-Datei (Masterband-Überspielung) kamen. Anschließend hörten wir uns einige SACDs sowie einige Computer-Dateien (von Reference-Recordings = HRx) an. Im Vergleich zu den CDs war eindeutig zu hören: hohe Auflösung führt zu einer deutlich besseren Raumabbildung, feinerer Auflösung und impulsiverer, will sagen: packender Musikwiedergabe! Der hochauflösenden Digital-Wiedergabe gelang ein Musik-Erlebnis, das mit einer sehr guten Schallplatten-Wiedergabe vergleichbar ist!
Mithin: der audiophile Musikliebhaber kann endlich aufatmen! Neben LPs entsteht langsam auch im Digitalbereich ein ernstzunehmender Bereich von Musik, der hohe Ansprüche erfüllt!

Fazit: der Nachmittag belegte eindrucksvoll, dass High-End-Musikwiedergabe nicht nur für Menschen mit "goldenen Ohren" interessant ist. Vielmehr ist High-End ein Ausdruck für Kultur und hohen Anspruch!

Weitere Informationen zu Digitaler Musikwiedergabe finden Sie in dieser PDF-Datei

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