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Musical Surroundings Fozgometer ARM

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Produktfoto Messgerät zur schnellen Einstellung des Azimuth.
Ohne Test-Schallplatte! Sie benötigen eine Schallplatte, die einen 1kHz-Testton kanal-getrennt links und rechts, dann 1kHz Monosignal wiedergibt.

Dieses Messgerät dient der schnellen Justage des Azimuths bei Tonabnehmern.

Technischer Hintergrund: als Azimuth bezeichnet man den Winkel des Tonabnehmers in Bezug zur Schallplatte, von vorne gesehen. Ein "richtiger" Azimuth meint, dass die Nadel exakt senkrecht in die Rille eintaucht. Um ein möglichst gutes Abtastergebnis zu erhalten, muss die Nadel genau senkrecht in der Rille stehen. Denn beim Abtasten der Musik ist der linke und rechte Kanal jeweils in der Innen- und Aussen-Flanke der Rille gespeichert. Die Spulen des Generators im Inneren des Tonabnehmer-Gehäuses ist exakt so ausgerichtet, dass das "Gewackele" der Abtastnadel wieder einen linken und rechten Kanal ergeben. Daher ist es wichtigt, dass die Generatoren im Gehäuse-Inneren ebenfalls senkrecht (bzw. im 45-Grad-Winkel) zu den Plattenrillen stehen. Steht der Tonabnehmer (oder besser: die Nadel und/oder der Generator) schief, dann leidet die Stereo-Abbildung. Zudem können die Verzerrungen zunehmen, wenn auch die Abtastnadel schief zu den Rillenflanken steht. Im Extremfall ritzt die Diamantspitze in eine Flanke der Plattenrille und zerstört die LP. Letzeres ist eher selten, da eine schnelle optische Kontrolle derartige Schieflagen erkennt. Schwieriger hingegen ist es, eine auf wenige Zehntel-Grad genaue Justage zu erzielen, da die Generatoren nicht sichtbar sind.
Die Azimuth-Justage soll also keine verbogenen Nadeln "nachjustieren", damit sie weiterhin benutzt werden; diese Abtaster müssen ausgetauscht werden! Vielmehr soll die Azimuzth-Justage zu einem möglichst guten Stereo-Abbild führen und so die Räumlichkeit der Musikwiedergabe optimieren.

Es gibt zwei Methoden, den Azimuth ideal einzustellen:
(a) nach Gehör: Sie müssen über viel Erfahrung und noch mehr Geduld verfügen. Sodann müssen Sie gute LP's abspielen und den Azimuth immer wieder um wenige Zehntel Grad verstellen. Nach einigen Wiederholungen dieser Prozedur werden Sie vielleicht eine Position gefunden haben, an der das Stereo-Abbild eine besonders gute Raumabbildung zeigt. Sie sollten bei deutlich sichtbaren Schrägstellungen mit dem Probieren aufhören! Eine sehr schräge Nadel wird Ihre Schallplatten ruinieren.
(b) Messung des Übersprechens Die Test misst Links->Rechts, Rechts->Links sowie das Mono-Signale. Idealerweise sind beide Übersprech-Messungen (links nach rechts / rechts nach links) vergleichbar gut und das Monosignal ist in beiden Kanälen identisch gleich groß. Sie benötigen hierzu spezielle Mess-Schallplatten und ein Azimuth-Messgerät. Eine "Messung" nach Gehör ist praktisch nicht möglich, da Sie sich die absolute Lautstärke des Signas nicht merken können. Ein Azimuth-Messgerät ist das Fozgometer von MusicalSurroundings. Das Fozgometer ist die preiswerteste und zugleich schnellste Möglichkeit, den Azimuth korrekt einzustellen.

Bedienung: schließen Sie den Plattenspieler direkt an das Fozgometer an, es besitzt Cinch-Eingänge für linken und rechten Kanal. Sie benötigen keinen weiteren Phono-Vorverstärker o.ä.. Das Fozgometer kann MM und MC-Abtaster auswerten. Legen Sie eine Mess-Schallplatte auf, die auf getrennten Tracks einen 1-kHz-Ton im linken, dann rechten Kanal wiedergibt. Das Fozgometer zeigt den Kanal (Leuchtdiode) und die Kanaltrennung an. Man merkt sich nun den Anzeigewert für linken und rechten Kanal, verstellt sodann den Azimuth (wenige Zehntel Grad pro Test) und wiederholt den Test. Gleichen sich die Messwerte einander an (und liegen typisch um die 20-30dB), dann stimmt die Richtung. Andernfalls muss der Azimuth in die entgegengesetzte Richtung verändert werden. Man wiederholt diesen Test nun so oft, bis die Anzeigewerte für beide Kanäle annähernd gleich sind. Da man nur schnell die Nadel auf den Track setzen muss, die Anziege sofort erscheint, kann man mit etwas Übung in einer Minute den Azimuth korrekt justieren. Selbst blutige Anfänger schaffen das "mit kurzem Anlauf"!

Resultat: bei preiswerten Tonabnehmern führt die Justage nach einer Messung häufig zu einer sichtbaren Schrägstellung. Man muss abwägen, ob eine deutlich sichtbare Schrägstellung wirklich auf Dauer hinnehmbar ist. Denn: Sie haben nach der Messung zwar eine bessere Stereo-Abbildung, aber die Nadel (die zum Gehäuse gerade ist bzw. sein sollte), steht nun schief. Offenbar zeigt dieser Abtaster also, dass der Generator im Gehäuse nicht gerade eingebaut ist (das kann man nicht sehen, nur messen). Unsere Empfehlung: stellen Sie den Abtaster nach Augenmass wieder gerade, denn dann machen Sie sich Ihre Schallplatten nicht kaputt. Lieber ein schlechtes Stereo-Abbild als viele kaputte Schallplatten!
Bei hochwertigen Tonabnehmern führt die Messung fast immer dazu, dass das System auch optisch exakt gerade zur LP steht. Allerdings kommt es gelegentlich zu einer minimalen Schrägstellung, die aber nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Klanglich führt ein korrekter Azimuth zu einer deutlich (!) besseren Räumlichkeit. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Scharfstellen beim Fotografieren!

Unsere Meinung: Wenn Ihr Tonabnehmer utner 100 Euro gekostet hat, dann benötigen Sie dieses Instrumnet nicht. Der klangliche Gewinn ist zwar nachvollziehbar, aber für das GEld des Fozgometers (oder der Mietgebühren dafür) sollten Sie sich lieber den nächst-besseren Tonabnehmer kaufen. Das bringt mehr!
Wenn Sie einen modernen, hochwertigen Tonabnehmer besitzen im Preisbereich deutlich über 100 Euro bis ca. 1000 Euro besitzen, der über einen Fachhändler bezogen wurde, dann genügt eine penible, optische Justage. Die Nach-Kontrolle mit dem Fozgometer ergab nur in wenigen Fällen eine nachvollziehbare klangliche Verbesserung. Wenn Sie jedoch gerne ein wenig "herumspielen" und/oder häufig Ihren Tonabnehmer wechseln, kann das Fozgometer eine echte Bereicherung sein.
Wenn Sie einen extrem hochwertigen Tonabnehmer (ca. 1000 € und höher) verwenden, dann sollten Sie dieses Gerät nutzen, da Sie damit auch das letzte Quentchen herausholen. Es wird keine Wunder vollbringen, aber es kann das I-Tüpfelchen sein - und kostet im Vergleihc zu Ihren übrigen Kopmontenten nicht viel!

Tip: Man sollte vor der Azimuth-Messung prüfen, ob der Diamant sichtbar exakt gerade zu dem Tonabnehmer steht - am besten mit einem Stereo-Mikroskop, zumindest aber mit einer Lupe. Eine sichtbare Schrägstellung darf nicht nachjustiert werden, da dann die Generatoren im Inneren des Tonabnehmer-Gehäuses schräg stehen und das Signal nicht mehr in Links und Rechts gestrennt werden kann. Eine sichtbar schief stehende Nadel ist bei Neu-Systemen ein Garantiefall und bei alten Abtastern ein Defekt: Sie müssen dann das System austauschen!

Bitte bachten Sie, dass Sie für die Azimuth-Messung eine Test-Schallplatte benötigen! Viele Plattensammler besitzen bereits eine solche Test-LP, daher bieten wir das Fozgometer einzeln an. Auf einer Test-LP müssen für diese Messung folgende Tracks sein: 1kHz-Sinuston, nur linker Kanal / 1kHz-Sinuston, nur rechter Kanal / 1kHz-Sinuston, Monosignal, beide Kanäle. Wir bieten eine Test-LP mit den erforderlichen Mess-Tönen an: AcousTech "Ultimate Test LP".


Geeigenete Test-LP: AcousTech Ultimate Test LP

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Messgerät zur schnellen Einstellung des Azimuth.
Ohne Test-Schallplatte! Sie benötigen eine Schallplatte, die einen 1kHz-Testton kanal-getrennt links und rechts, dann 1kHz Monosignal wiedergibt.
 
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